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Hambel als erster Betrieb im Landkreis "registriert"

Die Rheinpfalz im Februar 2000

Erkenntnis "weniger ist mehr" konsequent umgesetzt

Wachenheim: Metzgerei Klaus Hambel als erster Betrieb im Landkreis "registriert"


Von unserem Mitarbeiter Gert Oberste-Lehn.

Die Metzgerei Klaus Hambel in der Wachenheimer Hintergasse 1 ist die Nummer 1 im Landkreis: Mit der Nummer 07 332 00001 ist sie die erste Metzgerei, die nach der Fleischhygiene-Verordnung registriert ist. In einer kleinen Feierstunde am Donnerstag würdigten die Kreisverwaltung Bad Dürkheim, die Verbandsgemeinde und die Stadt Wachenheim die erfolgreiche Initiative des Familienbetriebes Hambel. Die Voraussetzung für die Registrierung schufen die Hambels mit dem Vollständigen Umbau des Hauses in der Hintergasse, indem Sie 1985 ihren damals noch kleinen gemütlichen Betrieb eröffnet hatten. Vater Walter Hambel war, nachdem die Hausschlachtungen ständig zurückgingen, zu dem Schluss gekommen: " Warum soll ich nicht die Wurst daheim machen, statt bei den Bauern wo ich schlachte ?" So schuf er die Wurstküche und erweiterte sie im Laufe der Jahre. Klaus Hambel, Jahrgang 1961, erkannte die Chance die ihm Vater und Betrieb boten. Er erlernte den Metzgerberuf und bestand Gesellen und Meisterbrief mit Auszeichnung. Seine Erkenntnis " weniger ist mehr " setzte er konsequent um. So sind heute in der Metzgerei nur noch sechs Produkte im Produktionsprogramm: Leber-, Blut- und Bratwurst, Schwartenmagen, Saumagen und Leberknödel.

Davon alles, bis auf letztere in Dosen. Und nur von Tieren aus deutschen Landen. Das seit dem Umbau im Laden präsentierte und von den Kunden gern angenommene Feinkostangebot bietet Schwester Katja in einer eigenen selbstständigen Firma an. Natürlich ist der Saumagen das Zugpferd des Geschäftes. Diese besondere Pfälzer Spezialität ist weltweit populär geworden, seit der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl seine Staatsgäste mit dieser Köstlichkeit aus der Metzgerei Hambel bewirtete. Michael Gorbatschow, Boris Jelzin, George Bush, Margret Thatcher, König Juan Carlos von Spanien, Königin Elisabeth II., John Major und viele andere Prominente haben ihn , den Saumagen , aus seinem provinziellen Dornröschenschlaf wachgeküsst. Ursprünglich ein " Arme-Leute-Essen ", war er plötzlich berühmt und im wahrsten Sinne des Wortes, in aller Munde. Aber zurück zu dem Begriff registriert. Das klingt penetrant nach Verwaltung, Behörde. Tatsächlich ist das auch so. Aber Klaus Hambel bedankt sich heute noch bei der Kreisverwaltung: Dort hat man uns unbürokratisch beraten und geholfen bei der Planung und Durchführung des Umbaus." Folglich war die Registrierung nur eine Formsache. Was "Registrierung" , daneben gibt es noch " Zulassung", bedeutet, fasst Dr. Cegla von der Kreisverwaltung zusammen: " Registrierte Betriebe dürfen Fleisch und Fleischerzeugnisse auf dem nationalen Markt, also innerhalb der Grenzen der Bundesrepublik Deutschland, in den Verkehr bringen." Das ist Bundesrecht. Und: Zugelassene Betriebe dürfen Fleisch und Fleischerzeugnisse ohne Beschränkung im Binnenmarkt ( das ist die EU ) in den Verkehr bringen. Betriebe die weder zugelassen noch registriert sind, dürfen Ihre Fleischerzeugnisse nur am Ort, d.h. im Laden oder Filialen , unmittelbar an den Verbraucher abgeben. Sowohl die Zulassung als auch die Registrierung sind an hohe Voraussetzungen gebunden. Die hygienische Seite ist notwendig und auch im eigenen Interesse des Betriebs peinlich genau zu erfüllen. Und davon kann sich bei Hambels jeder selbst überzeugen, indem er einen Blick durch die große Glastür in die Produktionsräume wirft.

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